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NOWEDA wächst weiter

Essen (ots) –

Im Geschäftsjahr 2022/2023 steigerte die NOWEDA-Gruppe ihren Umsatz um über eine halbe Milliarde Euro auf nunmehr rund 9,5 Mrd. Euro. Die Mitglieder der Essener Genossenschaft, derzeit mehr als 9 300 selbstständige Apothekerinnen und Apotheker, erhalten eine Bardividende in Höhe von 7,23 % (brutto 8,5 %) auf die Grundanteile und 8,5 % (brutto 10 %) auf die freiwilligen Anteile.

Bilanz und Mitgliederentwicklung

Aufsichtsrat und Vorstand informierten die Mitglieder im Rahmen der NOWEDA Generalversammlung am 25. November 2023 im Congress Center Essen über die Bilanz der Genossenschaft: Das Eigenkapital der NOWEDA-Gruppe wuchs im vergangenen Geschäftsjahr um 37,8 Mio. Euro auf 576,5 Mio. Euro. Die Bilanzsumme stieg auf 1,68 Mrd. Euro. Das Anlagevermögen erhöhte sich um 4,5 Mio. Euro auf 224,3 Mio. Euro, da das Investitionsvolumen größer als die Abschreibungen in der Gruppe war. Im vergangenen Geschäftsjahr haben sich 344 Apothekerinnen und Apotheker für eine Mitgliedschaft in der NOWEDA entschieden. Damit betrug die Gesamtzahl der Mitglieder zum Geschäftsjahresende 9 370 – trotz drastisch sinkender Apothekenzahlen eine erneute Steigerung im Vergleich zum Vorjahr.

Investitionen

Die NOWEDA-Gruppe investierte im Geschäftsjahr 2022/2023 insgesamt 24,2 Mio. Euro und damit rund eine Million Euro mehr als im Vorjahr: „In der gestiegenen Investitionssumme spiegelt sich einmal mehr die genossenschaftliche Ausrichtung der NOWEDA wider“, betont NOWEDA-Chef Dr. Michael Kuck. „NOWEDA wird gerade auch in diesen krisenhaften Zeiten, trotz Inflation, trotz enorm gestiegener Energie- und Personalkosten weiterhin mit aller Kraft investieren, um ihren Mitgliedern und Kunden ohne Abstriche qualitativ hochwertige Leistungen zu bieten.“ Unter anderem konnte die NOWEDA im Geschäftsjahr 2022/2023 die Modernisierungen in Essen und Taucha weitgehend abschließen. Aktuell finden zudem umfangreiche Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Langgöns und Frechen sowie Ersatz- und Ergänzungsinvestitionen in weiteren Niederlassungen statt. „Der Aufsichtsrat begrüßt ausdrücklich die Qualitätsstrategie der NOWEDA, nach der die Apotheken der Mitglieder mit der besten Leistung im Markt unterstützt werden sollen. NOWEDA investiert umfassend, um diese Qualität bieten zu können“, betont auch der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Matthias Lempka.

Lieferengpässe

„Wenn wir an das leidige Thema ‚Arzneimittellieferengpässe‘ denken, können wir mittlerweile von einem Schaden sprechen, der Millionen Menschen betrifft“, so Dr. Kuck. „Die Versorgungssituation ist eine Katastrophe mit Ansage. Viele – auch NOWEDA – haben immer wieder auf die gefährliche Entwicklung hingewiesen.“ Die NOWEDA engagiert sich dahingehend weiter: unter anderem mit einer Sonderausgabe des Apothekenkundenmagazins My Life, die Patienten und Verbraucher umfassend über Arzneimittellieferengpässe informiert. Apotheken erhalten je 150 Exemplare zur Abgabe an Patienten. Zeitgleich startet die NOWEDA mit ihrer neuen Kampagne „Bevor alles den Lauterbach runtergeht.“ Diese fordert eine zuverlässige Gesundheitspolitik für Patienten und Apotheken.

Zukunftspakt Apotheke

Die Rezepteinlösung über die elektronische Gesundheitskarte schützt Apotheken aktuell vor der Rezeptabwanderung hin zum Versandhandel. Dr. Kuck betont jedoch, dass Apotheken sich aufgrund dessen nicht zu sicher fühlen dürfen: „Die elektronische Gesundheitskarte ist ein Auslaufmodell. Die Gematik hat angekündigt, dass Versicherte die Karte ab 2026 nicht mehr benötigen. Sie können sich dann mit ihrer digitalen Identität ausweisen. Das wird auch für Versender neue Möglichkeiten eröffnen.“ Der NOWEDA-Vorstandsvorsitzende betonte, dass der Zukunftspakt Apotheke aktuell die einzige digitale Gesamtlösung am Markt darstellt, die – sofern Apotheken diese Möglichkeit aktiv für sich nutzen – auch in Zukunft vor Rezeptabwanderung zum Versandhandel im EU-Ausland schützen kann. „Mit IhreApotheken.de verbindet der Zukunftspakt Apotheke den Vorteil eines bundesweiten Online-Marktplatzes mit dem Vorteil eines individuellen digitalen Auftritts der Apotheke und allen Services für das individuelle Marketing. Alles aus einer Hand. Einfacher geht es nicht.“

Wahlen im Aufsichtsrat

Das Aufsichtsratsmitglied Apotheker Bernd Roder, Bösel, schied satzungsgemäß aus Altersgründen aus dem Aufsichtsrat aus. Vorstand und Aufsichtsrat dankten Herrn Roder für seinen langjährigen Einsatz. „In den Jahren Ihrer Aufsichtsratstätigkeit wurden Sie geschätzt für Ihre Umsicht und Ihren Weitblick. Sie haben dazu beigetragen, dass die NOWEDA sich in den vergangenen mehr als 20 Jahren so positiv entwickeln konnte“, so Dr. Lempka. Dr. Kuck ergänzte: „Ich habe Sie als einen Menschen kennengelernt, der von der genossenschaftlichen Idee überzeugt ist wie kaum ein zweiter. Immer lag Ihnen das Wohl der Mitglieder am Herzen, aber immer auch das Wohl des Unternehmens. Das Wohl Ihrer NOWEDA.“ Der Aufsichtsratsvorsitzende Apotheker Dr. Matthias Lempka, Dortmund, schied turnusmäßig ebenfalls aus dem Aufsichtsrat aus und stellte sich zur Wiederwahl – die anwesenden Mitglieder bestätigten diese. Zudem wurde Apotheker Jens Kosmiky, Enger, von den Mitgliedern in den Aufsichtsrat gewählt.

Pressekontakt:
NOWEDA Apothekergenossenschaft eG
UnternehmenskommunikationTel.: 0201 802-2660
[email protected]
Original-Content von: NOWEDA eG, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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